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Speculum Humanæ Salvationis – Ein Spiegel des christlichen Lebens |
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Mögliches Wappen des Hans Irmi des Jüngeren vor 1475 (6a)
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Bei einer Heirat (Allianz) kam es oft vor, dass der neue Zweig ein neues Wappen kreieren lässt. So dürfte es wohl auch mit der Familie Irmi in Basel gewesen sein, so dass das Zeichen auf der Tumba in der Verkündigungsszene im Meditationstuch das Wappen von Hans Irmi dem Jüngeren gewesen sein könnte. Kreuz mit Spreizfüssen und nach unten gebogener Mondsichel. 1474 wurde er durch den Herzog von Burgund in den niederen Adelsstand erhoben, so dass er ein neues Wappen brauchte, in Anlehnung an das Wahrzeichen Burgunds, den Löwen – sein neues Wappen enthielt einen schwarzen Löwenkopf mit roter Zunge und kleiner goldener Krone.
Das links abgebildete Irmi-Wappen aus dem Basler Staatsarchiv in Schwarzweiss – entdeckt von Prof. Dr. Angelo Garovi – ist im Buch von Heinrich Stirnimann zu finden: H. Stirnimann, Der Gottesgelehrte Niklaus von Flüe, dokimion 7, Freiburg Schweiz, 1981, 184 (nähere Angaben siehe dort). Ein vergleichsweise ähnliches Wappen, ohne Spreizfüsse, dafür mit nach oben gebogener Mondsichel oder mit einem Berg existiert auch in Basel. Die Abbildung unten links ist auf einem Grabmonument bei der Barfüsserkirche zu finden, die andere, unten rechts, auf einem Epitaph im Münster (im Schiff hinten links). |
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Autor: Werner T. Huber, Dr. theol. © 1981–2024
Studie «Das Sachsler Meditationstuch» als Druckversion (PDF)
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Bruder Klaus · Nikolaus von Flüe · Flüeli-Ranft · Schweiz © 1998–2024 · nvf.ch, brunnenvision.ch und bruderklaus.eu (vormals: bruderklaus.ch) Designed and published by Werner T. Huber, Dr. theol. Letzte Dateiänderung: 10.04.2017 11:23:21
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