Holzschnitt 1510
    
Niklaus von Flüe
Bruder Klaus  
  
 
   Home  
   Inhalt  
   Quellenwerk  
   Brunnenvision  
   Meditationsbild  
Stanser Verk…
Adrian v. Bub…
  Und Dorothea ?  
   Suchen  
   Kontakt  
    
 nvf.ch
 
      
  
   Quellen - Bruder Klausund Dorothea
  
  
Die Chronik des Jakob Unrest
  
Quelle Nr. 077

  

  
Zeit: um 1478
  
Herkunft: Provinzialbibliothek Hannover, Handschrift XIII, 783 aus der Wende des 15. Jahrhunderts: Jakob Unrests österreichische Chronik, Bl. 65v.
  
Kommentar: Der Österreicher Jakob Unrest nannte sich selbst Einwohner des königlichen Landes und von Kärnten. Er war Chorherr von Gurnitz und Pfarrer in St. Martin am Techelsberg. Seine Chronik ist zwischen 1470 und 1500 entstanden. – Woher konnte Unrest um 1478 die genaue Schilderung der bischöflichen Prüfung kennen? Allerdings ist der Bezug zum Bistum Würzburg falsch. Eine Verwechslung mit dem Abt von Würzburg? Dieser wiederum war erst im Oktober 1485 im Ranft (Quelle 037). Als mögliche schriftliche Quelle ist nur Albrecht von Bonstetten möglich, von dessen Bericht (1478 – Quelle 015) mehrere lateinische und deutsche Abschriften kursierten.
  
Referenz: Robert Durrer, Quellenwerk, 1014

  

   (1477) – Zu dieser Zeit lebte in der Schweiz ein Bauersmann mit Namen Niklaus. Er verliess all seine Habe, Frau und Kinder. Er zog in einen einsamen Wald, wo man ihm eine Kapelle baute. Hier lebte er viele Jahre ohne jegliche Speise. Einst kam der Bischof von Würzburg [richtig: ein Weihbischof von Konstanz] zu ihm und befahl ihm unter dem Gehorsam zu essen. Er ass drei Bissen und sprach, dass es ihm nur Schmerzen bereit, wenn er esse. Er sprach auch nie gerne mit den Leuten, sondern er lebte und betete in der Kapelle auf einer Empore. Sein Name war Bruder Klaus.
    
  
Zurück zum Quellenverzeichnis (bis 1501)
  
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
  
… nach oben    
   
   
Bruder Klaus · Niklaus von Flüe · Flüeli-Ranft · Schweiz
© 1998–2017 ·
nvf.ch, brunnenvision.ch und bruderklaus.eu (vormals: bruderklaus.ch)
Designed and published by Werner T. Huber, Dr. theol.

Letzte Dateiänderung: 04.09.2009 13:19:16