Holzschnitt 1510
    
Niklaus von Flüe
Bruder Klaus  
  
 
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   Respekt
  
Historisch-kritische Methode
  
   Wenn Wissenschafter gründlich Texte und Bildmaterial im Zusammenhang mit einer herausragenden Persönlichkeit untersuchen, sprechen sie von der «historisch-kritischen Methode». Kritisch bedeutet aber keineswegs «respektlos». Ein respektloses Vorgehen würde den Forscher selbst diskreditieren und disqualifizieren. Ein Beispiel: Ein Dr. phil. beurteilt in seiner Dissertation den anonymen Autor des um 1488 in Augsburg von Peter Berger gedruckten Buches «Brůder Claus» (Quelle 048) so: «Die Glaubwürdigkeit des unbekannten Verfassers des Pilgertraktats [Autor der Inkunabel] leidet unter seiner Geschwätzigkeit.» (Roland Gröbli, Die Sehnsucht nach dem «einig Wesen», 2. Aufl. Zürich 1991, 32; etwas milder sein Ziehvater: H. Stirnimann, Der Gottesgelehrte, 152 und 155) – Eine harte Wortwahl! Seltsam, denn der Umfang der Diss beträgt mehr als 350 Seiten! Hat der Wissenschafter mit dem schnodrigen Verhalten eines Überfliegers hier überhaupt begriffen, um was es dem «Pilger» wirklich ging? Sicher, der «Pilger» hätte seinen weit schweifenden, aber dennoch moraltheologisch und biblisch fundierten Traktat auch in einem kurzen Satz zusammen können, in der Erkenntnis, die Bruder Klaus einmal in einer Vision gewann: «Die grösste Tugend ist die Barmherzigkeit.» Und nicht umsonst enthalten die sechs äusseren Medaillons des farbigen Meditationstuches Symbole, die nicht anders als mit den Werken der Barmherzigkeit in Zusammenhang gebracht werden können.
  
Einfühlungsvermögen für die Feinheiten der Sprache
  
Der «Pilger» nimmt keineswegs für sich in Anspruch, der Erfinder des Meditationstuches zu sein. Er sagt auch nicht wirklich, dass Bruder Klaus eine Radskizze gehabt habe, sondern dass dieser ihm etwas hervorholte, dass so aussah wie … Etwas mehr Einfühlungsvermögen, etwas mehr Hineinhören in die Feinheiten der Sprache von damals, und zwar von dem, der für den Text letztlich verantwortlich war, wäre schon wünschenswert und nützlich. Wer war der Zuletzt-Verantwortliche, der Endredaktor beim Pilgertraktat? Der anonyme Autor oder der Drucker, Peter Berger? – Aus der Erinnerung will der fremde Besucher später das Aussehen des farbigen Meditationsbildes von Bruder Klaus rekonstruieren und interpretieren. Den Schwerpunkt legt er dabei, wie gesagt, auf einen moralischen Traktat über die Barmherzigkeit, über das Verhältnis der Besitzenden und der Mittellosen. Wieso sollte das ganze Prozedere «geschwätzig» sein?
  
Jeder Mensch macht Fehler. Robert Durrer stand seinerzeit unter sehr grossem Zeitdruck, ihm kann man Fehler darum nachsehen. Durrers Quellenwerk zu zitieren, darum kommt keiner herum. Aber Wissenschafter sollten nicht einfach bloss abschreiben und Fehler unkritisch übernehmen. Es geht keinesfalls an, harte Urteile abzugeben auf Grund der jeweiligen deutschen Übersetzungen Durrers. Man muss sich schon bisweilen die Mühe machen, und auf den jeweiligen Urtext zurückgreifen – Latein (oft nahe am klassischen Latein) oder frühes Neuhochdeutsch, nahe am Mittelhochdeutsch, oft mit zahlreichen Dialektidiomen.
  
Drei biografisch tätige Quellenautoren schrieben ihre Texte lateinisch nieder: Albrecht von Bonstetten (Quelle 015), Heinrich Gundelfingen (Quelle 052) und Heinrich Wölflin (Quelle 072). Alle drei waren mit ihrer humanistischen Bildung eines guten Lateins kundig, das weitaus näher an das klassische Latein kam als das Latein der Amtsschreiber, das «böse Zungen» auch gerne als «Küchenlatein» bezeichnet haben. Dazu drei Beispiele:
  
– Bei Gundelfingen heisst es: «… minister nonnumquam Underwaldensium extitisset spectatissimus …» (Ruper Amschwand, Ergänzungsband zu Robert Durrer Quellenwerk, 118 und 107). Nun geht der oben erwähnte Doktor hin und schreibt, Gundelfingen hätte «als Historiker einen zweifelhaften Ruf» genossen (Gröbli, 30). Wer gibt denn dem Professor aus Freiburg den schlechten Ruf? Doktor Gröbli, wenn er Durrers Übersetzung einerseits völlig unkritisch und andererseits ziemlich leichtfertig, respektlos übernimmt? Gundelfingen wird so ziert: «… mehrmals hochangesehener Landamann der Unterwaldner gewesen». Das hatte aber Gundelfingen nie behauptet. In seinem Latein bedeutet «minister» wohl etwas Anderes als Durrer und Gröbli meinten, eher etwas, das unserem heutigen «Minister» entspricht. Klaus von Flüe war Ratsherr, wie auch der unbekannte Dominikaner (Quelle 005) zu berichten wusste. Gundelfingen schrieb da keine Unwahrheit. Und welches Dikasterium hatte der Ratsherr Klaus von Flüe? War er Zeugherr oder vielleicht eben doch Bannerherr (vennerich), was zugleich der höchste militärische Grad gewesen wäre: Oberst, Kommandant der Obwaldner Truppe? Es gab damals keine Gewaltentrennung wie in Montesquieus Demokratie, darum war ein Ratsherr in einem «Ort» zugleich auch ein Richter.
  
– Der Berner Humanist Wölflin pflegte nicht nur ein anspruchsvolles Latein, er war auch der alten griechischen Sprache kundig. Er gebrauchte in der Beschreibung der Vision des singenden Seniors das Wort «elemosyna» (ελεημοσύνη, Quelle 072). Dieses Wort einfach nur mit «Almosen» zu übersetzen zerstört den ganzen Sinn dieser Vision. Müsste also nicht dies richtig sein? «Und er wurde belehrt, dass unter allen Werken der Frömmigkeit die der Barmherzigkeit den höchsten Rang beanspruchen.» Bruder Klaus erkannte: Die Barmherzigkeit ist die höchste Tugend. Das korrespondiert sehr gut mit den entsprechenden Symbolen im farbigen Meditationstuch. – Den Fremden in der Vision nennt Wölflin «senem» (Akkusativ von «senex»). Dieses Wort einfach nur mit «Greis» zu übersetzen ist zu lapidar, zu billig. Gott als alter Mann mit weissem Bart … nein aber auch! In die Feinheiten des klassischen Lateins hineinhorchend entdecken wir etwas Anderes: Senex – gleichbedeutend wie «Senior» – entspricht eben auch der deutschen Anrede «Herr» – spanisch: Señor, französisch: Seigneur. Die Ältesten (Senatoren, Presbyter) waren nicht einfach alt im biologischen Sinn sondern reif bezüglich Weisheit und Lebenserfahrung. Wenn wir zudem vergleichen mit der gleichen Vision, wie sie Caspar Ambühl (Quelle 068) berichtet, muss der Fremde noch sehr gut zu Fuss gewesen sein, darum nennt dieser ihn «ein man in bilgers wiss». Nun, ein «bilger» war damals sehr wohl ein «Pilger», ein «Wallfahrer» oder einfach nur ein «Wanderer», das Wort wurde aber auch gebraucht für «Kreuzfahrer», «Kreuzritter».
  
– In der dritten Vision aus der Niederschrift von Caspar Ambühl, wird Gott Vater durch den Advokaten (Heiliger Geist) dem Einsiedler zu danken dafür dass er «dier din sun gelüft und geburt hat». Doktor Gröbli übersetzt hier: «… der deinen Sohn getragen und geboren hat …» Da hat sich der Fachmann für deutsche Literatur des Mittelalters einen bösen Schnitzer geleistet und nicht richtig in die Sprache der damaligen Zeit hineingehört. Das Partizip «gelüft» kommt vom Verb «lupfen», bzw. «lüften» (= in die Luft heben), was «aufnehmen», «aufheben» bedeutet. Das Partizip Perfekt Passiv «geburt» kommt überhaupt nicht von «gebären» sondern von «burden» (geburdet, geburt), von «bürden» und bedeutet zweifellos nur «getragen». Das Atrtribut «Gottesgebärer(in)» kommt natürlich nur Maria aus Nazareth zu, alles Andere wäre esoterischer Unfug. Wir wollen doch nicht etwa mutwillig Bruder Klaus eine Häresie andichten! (Text in Orignalsprache: Gott dankt einem Menschen). Frühere Bruder-Klaus-Autoren haben die Verbform übrigens richtig übersetzt: Alban Stöckli (1933) und Konstantin Vokinger (1947, 1974 überarbeitet durch Rupert Amschwand).Eine weitere, ziemlich stumpfsinnige Übersetzung Gröblis ist sodann (von R. Amschwand abgeschrieben statt selbst zu übersetzen, Seite 30) «… von einem geistlichen Priester gefragt …», darüber konnte sich sogar ein früherer Bruder-Klausen-Kaplan aufregen – besser ist zweifellos: «frommer Priester», «geisclichen» (geistlich) bedeutet schlichtweg «fromm» und nicht «geistlich» im heutigen Sinn. Wenn ein Doktor der Deutschen Literatur des Mittelalters die dazugehörende Sprache nicht richtig kennt, ist das vergleichbar, wie wenn ein Arzt Arterien und Venen miteinander verwechselt. – Und zu unguter letzt: In einem Buch über Spiritualität des Mittelalters ist es absolut fatal, wenn man sich völlig betriebsblind in eine Fehleinschätzung der «Devotio Moderna» versteigt, als ob sie etwas Weltfremdes wäre (Gröbli, 96 – Weltentsagung, Weltverachtung); vielmehr ist das Gegenteil der Fall: von grösster Bedeutung ist da die karitative Tätigkeit in der «Nachfolge Christi», eben die Werke der Barmherzigkeit – also nicht mehr nur der Weg nach innen (contemplatio, in der Terminologie von Meister Eckhart: via contemplativa) sondern jetzt eben auch der Weg nach aussen (actio, via activa), wunderschön als Mind-Mapping zum Ausdruck gebracht im Sachsler Meditationstuch, das Mind-Mapping der Devotio Moderna. Diese überaus starke Bewegung im 15. Jahrhundert und gewissermassen die Vorstufe der Reformation – ganz besonders auch in Basel – beschränkt sich keineswegs auf die Lektür der «Imitatio Christi» des Thomas von Kempen, sondern ist weit darüber hinaus real praktizierte Nächstenliebe – ganz im Gegensatz zu der eher egoistischen Pflege des eigenen Seelengärtleins in der so genannten «Mystik». Die DM ist realitischer und weltoffener als die Mystik (jedenfalls, so wie sie Gröbli versteht, der sich aber später selbst für die Entwicklungshilfe in Lateinamerika einsetzte).
  
Superlative
  
Von den drei Quellenautoren, Albrecht von Bonstetten, Heinrich Gundelfingen und Heinrich Wölflin, beabsichtigte keiner eine Biografie im heutigen Sinn zu schreiben, dennoch sind wegen ihrer biografischen Tätigkeiten alle drei «Biografen» zu nennen. Als vierter, bzw. in der zeitlichen Reihenfolge erster, kommt Hans von Waldheim (Quelle 009) hinzu, der 1474 bei seinem Besuch im Ranft einen deutschen Reisebericht in sein Tagebuch schrieb, der allerdings nicht weiter verbreitet wurde. 1478/79 schrieb Albrecht von Bonstetten ebenfalls einen Reisebericht, den er allerdings in Abschriften an verschiedene Adressen sandte, sogar zu König Ludwig XI. in Paris sowie an Alberto Cavallazzo in Venedig (Quelle 015 und Quelle 016). Gundelfingen hingegen wollte nach seinen Vorstellungen eine Lobrede (Epitaph) verfassen, als einmalige Schrift, der Stadt Luzern geschenkt. Wölflin der «Dienstjüngste» hatte von der Obwaldner Regierung den Auftrag bekommen, eine Sammlung von Begebenheiten niederzuschreiben, die für spätere Kanonisation- Bemühungen Verwendung finden sollte. Sebastian Rhaetus, Ranftkaplan, übersetzte 1521 die Schrift ins damalige Deutsch und redigierte sie auf Grund seiner eigenen Recherchen. Die Bemerkung über die so genannte «Schreckensvision» wurde von ihm als unglaubwürdig eingestuft und darum weggelassen. Die «Schreckensvision» ist bloss ein Gerücht. – Wie auch immer, das zeitlich letzte der vier Werke heute noch als «älteste Biographie über Bruder Klaus» (Lothar Emanuel Kaiser, Bruder Klaus und seine Heiligtümer, Lindenberg 2000) zu betiteln, ist demnach schon etwas absurd. Mit Superlativen sollte man im allgemeinen etwas zurückhaltend sein. – Die Biografie Bonstettens erreichte noch zu Lebzeiten von Bruder Klaus – genauer 1479 – eine grössere Streuung, als man sie bei Wölflin auch noch kurz nach 1501 hätte finden können. Der Berner Familie von Bonstetten (Albrecht und dessen Bruder Andreas Roll, Schwager Adrians von Bubenberg) – fehlte das Geld, um das kleine Werk drucken lassen zu können.
  
Welches ist die älteste bildliche Darstellung von Bruder Klaus? Das Altarbild von 1492? (Kaiser, Heiligtümer, 3) Nein. – Welches ist die erste Darstellung in einem Buch? Der Holzschnitt in Hermann Schedels Weltchronik 1493? (Heiligtümer, 5) Nochmals nein. Die Antwort lautet beide Male: Der Holzschnitt in der um 1488 in Augsburg gedruckten Inkunabel «Brůder Claus» (Pilgertraktat), das Vorbild des Schnittes in Schedels Werk.
  
Das Antlitz Gottes?
  
Auch Bilder gelten als Quellen und wurden bezüglich Bruder Klaus von Robert Durrer und Rupert Amschwand auch entsprechend behandelt. Oft wird gesagt, dass im zentralen Medaillon des farbigen Meditationsbildes das Antlitz Gottes dargestellt sei (Heiligtümer, 12). Es gibt aber weder einen Beweis, noch ein Indiz für diese alte, weit verbreitete Hypothese, und wenn man sie noch so oft wiederholt. Das wäre ja auch schon fast eine Beleidigung, Gott statt einer Kaiserkrone (Karlskrone) bloss die Krone eines Markgrafen oder Herzogs aufzusetzen. Die problematische, rätselvolle Verwirrung kam dadurch zustande, dass wir zwei Ebenen nicht richtig auseinander halten können, obwohl sie keineswegs deckungsgleich sind. Die Tatsachen:
  
1. Bruder Klaus besass spätestens im Winter 1480/81 bereits das farbige Bild und keine «Radskizze». Robert Durrer (Denkmäler Unterwalden, 1161) und Rupert Amschwand (Ergänzungsband, 230) sagen da nichts Anderes. – Dieses Bild war selbstverständlich keine Tafel aus Leinwand, keine «Leinwandtafel» (Heiligtümer, 12) sondern ein Tuch, das zusammengerollt werden konnte. Mehr dazu in dieser Website: Das Sachsler Meditationsbild. – Jedenfalls gilt für die zuverlässige Interpretation das Bild selbst und nicht ein Versuch in Abwesenheit, wo das Bild nicht mehr unmittelbar vorliegt. Bei Abwesenheit der Unmittelbarkeit entstehen Gerüchte. Leider kommt es viel zu oft vor, dass blosse Hypothesen oder sogar Gerüchte am Ende einer Kette als angebliche Wahrheiten dastehen, die dann über Generationen hinweg nachgeplappert werden. – Bevor das Bild Bruder Klaus geschenkt wurde, wurde es bereits das erste Mal übermalt. Vorher trug das «gekrönte Haupt» nachweislich keinen Bart und hatte eher jugendliche Gesichtszüge. Nachher hatte es einen zweiteiligen Bart, wie auch Bruder Klaus meistens dargestellt wird. Mehr hierüber in: Das Sachsler Meditationsbild, 2. Teil.
  
2. Der Autor des Pilgertraktats habe eine Fiktion über die Entstehung des farbigen Tuches verfasst. Das kann man so nicht stehen lassen. Er sagt lediglich: Bruder Klaus habe etwas hervorgeholt und ihm gezeigt, das der Struktur nach so ausgesehen habe wie ein Rad. Für ihn – als Analphabet – sei dies sein buch, worin er lerne – in dem er Theologie studiere. Dann brachte der anonyme Pilger die beiden Ebenen durcheinander, als er später bei der gedanklichen Rekonstruktion und Interpretation nicht mehr recht wusste, was Bruder Klaus über die einzelnen Teile des «Rades» sagte, wo es keinen «mittleren Punkt» gab sondern einen Kreis, ein Medaillon. Na ja, beim Einstechen der Zirkelnadel entsteht eben in der Mitte ein sichtbarer Punkt. Dieser wurde dann schnell einmal zum Anlass von Missverständnissen. Mehr zu dieser Problematik in: Das Sachsler Meditationsbild, 3. Teil – Der Pilger fügte dann seine eigenen Trinitätsspekulationen über das Aus- und Eingehen der drei Personen hinzu, so wie er es in den Schriften des Nikolaus von Kues gelernt hatte. Dass in der Mitte des Originals das Antlitz Gottes dargestellt sei, behauptet der anonyme Pilger keinesfalls, vielmehr interpretiert er aus seiner Erinnerung: Es sei «der klare Spiegel des wahren und lebendigen Gottes». Nun, «Spiegel» ist hier zweifellos gleichbedeutend mit «Ebenbild». Theologisch gesehen ist zuerst Christus das Ebenbild Gottes (Kol 1,15), in zweiter Stufe ist es dann das Geschöpf Mensch allgemein (Gen 1,26). Was dann im Pilgertraktat thematisch darüber abgehandelt wird, ist eine nicht unbedeutende Zusammenfassung der Heilsgeschichte (vgl. zum Begriff «Spiegel» auch den Beitrag über die Theologie des Nikolaus von Kues). – Wie kann nun heute noch jemand mit Fug und Recht behaupten: In der Mitte sei das Antlitz Gottes abgebildet? – Im farbigen Tuch ist in der Mitte nur ein gekrönter Mensch dargestellt. Erst der «Pilger» spricht von der Gottebenbildlichkeit in zwei Stufen: In der Mitte finden wir seiner Meinung nach Christus. Wie gesagt, er hatte bei dieser Interpretation das Original nicht vor Augen. Es ist jedenfalls sehr zweifelhaft, ob der Maler auch dieser Idee folgte. Wonach sieht es denn wirklich aus? Auch ein Maler ist ein Quellenautor, auch er hat uns etwas zu sagen.
  
Wie wir mit den Quellenautoren umgehen, so behandeln wir am Ende auch lebende Menschen.
  
Das Konditional-Syndrom
  
Beim Umgang mit der Geschichte kommt es recht häufig zu einer Art Konditional-Syndrom: Der Forschende kann das Subjektive nie richtig abstreifen und vergisst bei der Beurteilung von Details, dass das je damalige Geschehen in einer Welt mit anderen Bedingungen erfolgte. Errare humanum est. – Jeder Mensch kann Fehler machen. Aber leider merken es viele Menschen in ihrer Blindheit und Sturheit selber nicht, wenn sie sich irren. Ein Grundfehler ist, alles Historische, Vergangene mit sich selbst und den Verhältnissen der eigenen, subjektiv betrachteten Umwelt und der eigenen Zeit zu vergleichen und so von der eigenen kleinen Welt aus zu beurteilen. Die Geschichte von hinten her aufzurollen und zu erklären, das nennt man auch «Revisionismus» (bisweilen ist der Revisionismus auch der Vater des Faschismus). 
  
Oben wurde bereits gesagt, dass ein Drucker damals eine andere Stellung innehatte als heute und dementsprechend sein Verantwortungsbereich grösser war. Er konnte im Extremfall einen Text so verändern, dass der ursprüngliche Autor nur noch schwerlich eruiert werden kann. In der Zeit des medialen Umruchs des ausgehenden Mittelalters, in welcher der Buckdruck schnell zur Blüte kam, war der Autor übrigens weniger der wortwörtliche Urheber eines Textes sondern die Autorität, die dahinter stand. – Ein recht amüsanter Fehler unterlief 1942 Pater Dominik Planzer OP bei seinem Vortrag «Zur Mystik des seligen Bruder Klaus» (in: Freib. Zeitschr. f. Phil. U. Theol., Band 27, Heft 3, Freiburg Schweiz, 1980, 277ff). Der Dominikaner meinte (Seite 294): Die Zeichnung des Rades sei in der Handschrift Gundelfingens «nicht vollendet» worden «(weil sie vielleicht von einem Berufszeichner ausgeführt werden sollte)». Da irrt er sich, denn die Kreise wurden exakt mit einem Zirkel gezeichnet. Es war damals noch keine Vorrichtung vorhanden, wo eine Schreibfeder am Zirkel befestigt werden konnte – entsprechend der späteren Reisfeder. Darum blieb die Zeichnung authentisch im bestmöglichen Zustand gemäss dem geometrischen Verständnis Gundelfingens, das heisst, so wie sie damals mit einem harten «Bleistift» (im 15. Jahrhundert übliche Blei-Silber- Legierung) angefertigt wurde. Mehr war damals nicht möglich, entweder exakte Kreise auf diese Weise oder unregelmässige Ovale mit der Feder von Hand. Und ziemlich sicher lag dem Drucker der ersten Ausgabe des Pilgertraktats auch eine solche exakte Zeichnung vor, die dann er selbst oder eine andere Person kopierte, von Hand in Holz schnitzte. Der Mittelpunkt hatte ursprünglich keine Bedeutung; er war einfach nur als Zirkeleinstich vorhanden – mit der Lupe betrachtet: eine Vertiefung (Krater) und darin ein Loch, wo das Papier eingedrückt und aufgerissen ist. Dann meinte einer der Drucker wohl etwas übertrieben: Der Zirkeleinstich müsse im Holzschnitt auch eingezeichnet sein, ferner ein viereckiger Rand darum herum. In einem weiteren Schritt wollte er dann gerade auch noch den Text entsprechend anpassen. – Ein Nadelstich mit Folgen…
  
Übrigens ist Gundelfingens Radskizze (um 1488) zu der in der Nürnberger Version des Pilgertraktats (1488) seitenverkehrt (spiegelverkehrt), das zeigt einen weiteren Irrtum Planzers auf (Seite 294), der behauptete, Gundelfingen hätte sie aus einer der Varianten des Traktats abgezeichnet. Aus welcher denn? Eine Skizze seitenverkehrt abzuzeichnen ist überhaupt nicht vorstellbar; aber umgekehrt ist es ein verbreitetes Phänomen, denn ein Holzschnitt (Klischee) als Artefakt ist wiederum seitenverkehrt zum nachfolgenden Druck; das Bild im Holz selbst und die Skizze Gundelfingens passen aber zueinander bezüglich Position der Speichen. Wer hatte also von wem abgezeichnet? (Alle Skizzen im Überblick: Das Sachsler Meditationsbild, 3. Teil) – Ziemlich naiv mutet sodann der Versuch an, wo Planzer mit Nachdruck Folgendes beweisen möchte (Seite 306): Vor dem farbigen Meditationstuch habe Bruder Klaus eine einfache Skizze (= Zeichnung) besessen, denn im Pilgertraktat heisse es ja «verzaichnet» für «gezeichnet», wenn das Rad gemalt gewesen wäre – wie es Gundelfingen mit «depingere fecit» beschreibt, hätte es im Traktat «gemelt» geheissen. Eigenartiger Umgang mit Komposita wie «verzeichnen» und «bezeichnen»! Das Verzeichnis eines Buches ist ja auch nicht gerade eine Zeichnung sondern die schriftliche Darstellung einer Übersicht. Die Schnellschuss-Hypothese basiert aber einfach auf dem Ignorieren der Tatsache, dass das Meditationsbild von Bruder Klaus ein Tuch und keine Tafel (wie erst später eingerahmt) war. Dann ist da die Rede von einer «Betrachtungstafel» oder einer «Leinwandtafel». Was für ein Un-Wort! Nun, das wäre ja alles nicht so tragisch, wenn nicht nachher über Generationen hinweg Andere – darunter auch Akademiker – solche vagen Hypothesen als sicheres Wissen nachplappern würden. Wo bleibt da die Verantwortung? Planzers Logik kreist permanent in sich selbst. Hypothesen können aber nicht sich selbst beweisen; wenn sich diese dann auch noch auf vage Annahmen und nicht auf Beobachtungen stützen, ist das ganze Unterfangen schon etwas hanebüchen.
  
Wenn ein Professor der Geschichte einmal (wie auch immer) zu einem grossen Namen gekommen ist, ist er deswegen noch lange nicht gefeit gegen Ignoranz der Quellen. Zum 1. August 1995 meinte Georg Kreis in einem Zeitungsartikel über den Satz vom «Zaun» (Salat, Quelle 233), er könne nicht von Bruder Klaus stammen, er tauche erst 50 Jahre (1537) nach dem Tod des Eremiten als «katholischer Slogan» auf. Nun, das stimmt nicht. Abt Trithemius schrieb bereits 1511–13 (jetzt nicht mehr in Spanheim sondern in Würzburg wirkend) in den Hirsgauer Annalen (Quelle 204, Durer, S. 586): «Wenn ihr in euren Grenzen bleibt, so kann euch niemand überwinden, sondern ihr werdet euern Feinden zu jeder Zeit überlegen und Sieger sein. Wenn ihr aber, von Habsucht und Herrschsucht verführt, euer Regiment nach aussen zu verbreiten anfanget, wird eure Kraft nicht lange währen.» Diese Worte stellt Trithemius in den Zusammenhang mit dem Stanser Verkommnis von 1481. Robert Durrer meint in seinem Quellenwerk (S. 354), der Abt sei selbst im Ranft gewesen – wahrscheinlich vor 1487 –, jedenfalls ist von ihm eine Predigt über Bruder Klaus vom 6. August 1486 bekannt (Quelle 038).
  
An den «Haaren herbeigezogen» ist dann auch der Versuch, die Entstehung der Schweizerfahne vom angeblichen Emblem der 10’000 Ritter abzuleiten (Gröbli, 108 sowie von da übernommen: Kaiser, Heiligtümer, 8). Die logische Schlussfolgerung in der Kausalität von hinten nach vorne ist falsch. Zudem liegt hier bei Gröbli eine Verwechslung vor. Bei den «10’000 Rittern» (10’000 Märtyrer), Patrone der Oberen Ranftkapelle, handelt es sich nämlich nicht um die Thebäische Legion sondern um die 9’000 christlichen römischen Soldaten in Armenien unter dem Führer Achatius, die der Legende nach um 140 auf dem Berg Ararat als Märtyrer starben. Im 15. Jahrhundert wurden diese Märtyrer von den Eidgenossen in Kriegsangelegenheiten besonders verehrt. Hingegen, die ägyptischen Legionäre – Thebaische Legion – im Dienste der römischen Cäsaren wurden nachträglich zu Savoyern und danach auch zu Schweizern gemacht, sie selbst hatten kein derartiges Feldzeichen: weisses Kreuz im roten Feld. Zweifellos wurden diese Heiligen unter ihrWappen Wienem Kommandanten Mauritius in späteren Jahrhunderten von den Eidgenossen verehrt. Die Schweizerfahne ist jedoch eine Ableitung der Fahne der Schwyzer. Das Kreuz im Wappen zu tragen war ein besonderes Privileg im Heiligen Römischen Reich. Die reichsfreien Schwyzer erhielten dieses Privileg im 13. Jahrhundert. In die rechte obere Ecke wurde jedoch nicht das spätere abstrakte Kreuz gemalt, es wurde eine ganze Kreuzigungsszene dargestellt, Jesus am Kreuz, darunter Maria und Johannes. Im Bundesbriefarchiv in Schwyz befindet sich eine solche Fahne. Die Balken des Kreuzes wurden bei ähnlichen Fahnen zeitweise bis zum Rand gezeichnet. Genau dieses Wappen besitzt seit dem 13. Jahrhundert die Stadt Wien (heute Innere Stadt, seit 1278 habsburgisch, siehe Abbildung links, vgl. Link: Wappen Wiens). Die Entstehung ist beide Male eindeutig. – Wappen SavoyenWie kommt dann aber das weisse Kreuz im roten Feld auf Altar­bilder, welche den hei­li­gen Mauritius, den Kommandanten der Thebä­ischen Legion, darstellen (auch auf einer Bildtafel von 1671 auf der Luzerner Kapellbrücke)? Ähnliche Wappen wie die Stadt Wien besassen auch die lombardische Stadt Pavia (alte Hauptstadt der Lombardei) sowie die Gra­fen von Savoyen (Abb. rechts) sowie de­ren Hauptort Chambery, wo Mauritius besonders verehrt wurde. Der Ort Saint Maurice mit der gleich­namigen Abtei (älterer Name: Acaunum) gehörte noch im 15. Jahrhundert zu Savoyen, bevor es dann Hauptort des durch die Oberwalliser unterworfenen Unterwalliser Vogtei wurde. Mauritius war übrigens auch Schutzpatron der Römischen Könige und Kaiser. In der Schlacht bei Laupen 1339 waren Soldaten und Ritter aus Savoyen, Nachbar Berns, mit dem entsprechenden Wappen vertreten. Eine Darstellung in einer Diepold-Schilling-Chronik (• Bild zeigen) zeigt unter anderem savoyische Ritter im Schlachtgetümmel (Wappen auf der Brust). Bern war damals traditionell mit den Grafen von Savoyen (Herzogtitel ab 1416) verbündet. Das vormals savoyische Städtchen Laupen wuWappen Wienrde zweimal durch Truppen Rudolfs von Habsburg erobert (1264 und 1269). Im Bild der Schlacht bei Laupen ist auf der Seite des Habsburger Herrschers ebenfalls eine rote Fahne mit einem weissen Kreuz (mit etwas breiteren Balken – Abbild. links) zu sehen. Sie gehört den Truppen aus Wien, Wappen der Reichsstadt seit 1237. Habsburg, Landgrafschaft Burgund (nicht Freigrafschaft am Jurawestfuss sondern östlich der Aare, später zu Bern), Landgrafschaft Aarburgund (nördlich der Aare, später zu Bern) und Freiburg auf der einen Seite waren im Laupenkrieg Gegner Berns und Savoyens (Eduard v. S.) auf der anderen Seite. Im Übrigen sehen wir in der Zeichnung bei Schilling die Fahne von Schwyz, wie oben beschrieben und im Bundesbriefarchiv ausgestellt. – In den Burgunderkriegen war Savoyen politisch gespalten. Auf der einen Seite waren reguläre Truppen bei der Verteidigung Murtens unter dem Kommando Adrians von BuWappen Wienbenberg im Einsatz, erkennbar durch eben diese Fahne (Abbildung links, Berner Chronik des Diebold Schilling, (• grösseres Bild,  • Artikel: Adrian von Bubenberg). – Murten stand übrigens zu diesem Zeitpunkt offiziell immer noch unter der Schutzherrschaft Savoyens. – Auf der anderen Seite befehligte der Onkel des unmündigen Herzogs, Jakob von Savoyen (Graf von Romont) eine burgundische Armee, bestehend vorwiegend aus lombardischen Söldnern. – Savoyen wurde später immer mehr nach Osten, nach Piemont (östlich der Grenze zw. Frankreich und Italien) abgedrängt. Turin wurde zur Residenz des Herzogs von Savoyen – ab 1720 auch König von Sardinien, ab 1861 König von Italien. Das Wappen des Königreichs Italien enthielt ebenfalls das savoyische Kreuz. – Die «Schweizerfahne» existierte weder im 14. noch im 15. Jahrhundert. – Und nicht unerwähnt bleiben darf, dass auch der Johanniterorden (Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes zu Jerusalem, genannt von Rhodos, genannt von Malta) auch von Alters her ebenfalls das weisse Kreuz im roten Schild führt (Balken bis an den Rand). Gegründet wurde der Ritterorden 1048 in Jerusalem. Zahlreiche Kommenden dieses Ritterordens waren im 12. Jahrhundert in Europa verteilt, in der Schweiz etwa in Hohenrain LU, Bubikon ZH und Tobel TG. Da die Ritter an den Kreuzzügen teilnahmen, ist das Wappen auch auf einigen Darstellungen jener Zeit zu sehen, aber auch etwa bezüglich der Abwehr der französischen Invasion in England unter König Johann ohne Land in den Jahren 1215/16, an der auch ehemalige Kreuzritter mitwirkten.
  
In der Facsimileausgabe des «Sachsler Kirchenbuches» (Edition Pacis, Zug 1997) durfte ich die neusprachliche Übersetzung beisteuern. An einer Stelle änderte allerdings die Zensur eine erklärende Information. Es war im Urtext absolut deutlich die Rede von einem «Jakob Gartner aus dem Meienberger Amt» und nicht von einem Ort Meienberg. Bis 1798 gab es im Kan­ton Aargau nicht expressis verbis das «Freiamt» sondern die «Freien Ämter» (13 Amts­be­zirke). Der Name des südlichsten Amtes kommt von dem 1386 im Sempacherkrieg durch die Eidgenossen zerstörten Städtchens Meienberg. Sicher gibt es heute zwischen Sins und Auw einen gleichnamigen Weiler. Aber es ist nicht zulässig, heutige Verhältnisse als Mass aller Dinge für historische Gegebenheiten zu nehmen – vor allem nicht, wenn die Wahrheit in Bezug auf vergangene Ereignisse unrühmlich ist –, was einem Revisionismus gleich­kommt. Frei von jeglichem Revisionismus bezüglich des zerstörten Städtchens stellt sich die heutige politische Gemeinde Sins den historischen Tatsachen auf ihrer Website (• Link: Sins, Geschichte). Vom 10. März 1803 (Mediation) bis zum 1. Oktober 1941 hiess übrigens die heutige Gemeinde Sins anders, nämlich «Meienberg».
  
Eine Vorstellung, etwas müsse sich in alter Zeit genau so verhalten haben wie heute, kann bisweilen zu Missverständnissen führen. Eine historische Revision ist in jedem Fall negativ, wenn man die Tatsachen ignoriert und verwischt. Wie ist die korrekte Schreibweise des Namens der Ehefrau von Bruder Klaus, alias Niklaus von Flüe. Zu bedenken ist, dass erst mit der Französischen Revolution (1798) die Ehefrau den Familiennamen des Ehemannes bekam, durch die Einführung der zivilen Trauung, vorher behielt sie den ihres Vaters; das Recht der Katholischen Kirche hatte nie etwas Anderes vorgesehen. Darauf wurde besonders in Kreisen des Adels grosser Wert gelegt. – Die Quelle, die erstmals den vollen Namen von Klausens Ehefrau nennt, ist die Berner Chronik von Valerius Anshelm (um 1528), er schreibt: «Dorothea Wyssin» (Quelle 229, weibliche Form). «Dorothea von Flüe» oder «Dorethea von Flüe-Wyss» sind darum historisch gesehen absolut unkorrekte Schreibweisen; so hiess sie niemals. Richtig ist: «Dorothea Wyss». Aber dewegen gibt es nun wiederum abstruse Einwände: Das gehe doch nicht, die Ehefrau von Bruder sei doch keine «Emanze» gewesen. Ein solcher Zwischenruf ist jedoch blanker Unsinn. Eine solche primitive Ignoranz der richtigen Schreibweise kann unliebsame Folgen haben. Sollte von der Kirche eine Erlaubnis angestrebt werden, dass in der Liturgie, das Ehepaar erwähnt werden darf (Beatificatio æquipollens), dann muss man zuers zumindest eine richtige Schreibweise, einen korrekten Namen der Ehefrau haben. Wie denn, wenn man an offizieller Stelle in Sachseln nicht einmal diesen Namen richtig ausformulieren kann? Rechtliche Vorgänge verlangen absolut korrekte Bezeichnungen. – Eine Dorothea von Flüe gab es tatsächlich auch, aber das war die Tochter von Bruder Klaus, welche nach Altsellen in die Familie Scheuber einheiratete. Ebenso nach Altsellen, Weiler am Englerts, heiratete eine weitere Tochter, «Verena von Flüe» (Ehefrau von Uli Uchsberg) – und genau so steht der Name in der alten Kapell-Lade (Rodel der Stifter, Quelle 080), obwohl sie doch verheiratet war (nach der Verwitwung noch ein zweites Mal, siehe: Durrer, 28, Anm. 11). – Für eine liturgische Nennung könnte es nur in etwa heissen: «Bruder Klaus und Ehefrau Dorthea» oder «Niklaus von Flüe und Ehefrau Dorothea». «Niklaus und Dorothea von Flüe» ist zweifellos falsch, so geht es jedenfalls nicht, mit einem zusammengebastelten Namen.
    
  
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