Holzschnitt 1510
    
Niklaus von Flüe
Bruder Klaus  
  
 
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Nummer
  
   Quellen - Bruder Klausund Dorothea
  
  
Johannes Hürlimann - Chronik
  
Quelle Nr. 268

  

  
Zeit: um 1576
  
Herkunft: a) Gedechtnuswirdig geschichten von allen orten und zugewanten sampt den clösteren und stifften loblicher Eidgnoschafft mit sonder arbeitsamer flys colligiert durch Joannem Horolanum pharrherren zu Lucern ... Die klein cronic ... Abschrift vom 14. Oktober 1626, Zentralbibliothek Luzern (Bibl. Des hist. Vereins d. 5 Orte); - b) Gedencknuswürdige sachen und geschichten von allen 13 orthen löblicher Eydtgnoschafft auch den zugewanten sambt den clösteren und gestifften mit sonderem fleiss colligiert und zusammengetragen durch den wohlgelehrten heistlichen herren Joannem Horolanum oder Hürliman, leütpriestern der stadt Lucern. S. 184 und S. 226, Zentralbibliothek (Bürgerbibl.) Luzern, M. 29, Kopie des 18. Jahrhunderts.
  
Kommentar: (von Robert Durrer:) «Magister Johannes Hürlimann (Horolanus), gebürtig von Rapperswil, war zuerst Pfarrer von Baden, 1555 Pfarrer zu Sursee, ward 1556 Stadtpfarrer in Zug und 1558 Dekan des Bremgartner Kapitels, im gleichen Jahre Statthalter der Johanniterkommende und Pfarrer in Reiden, 1562 Leutpriester zu Luzern, 1565 vom Rate von Luzern zur Obedienzleistung an Papst Pius V. gesandt, 1567 auf die Konstanzer Diözesansynode abgeordnet. 1569 erhielt er ein Kanonikat in Beromünster, blieb aber bis zu seinem Tode, den 15. Juli 1577, auf seiner Luzerner Pfarrstelle. Hürlimann war ein gelehrter Mann, in seinem Privatleben aber huldigte er vorreformatorischer Freiheit und stand darum an der Spitze der Opposition gegen jene Beschlüsse des Konzils von Trient, die eine strenge Durchführung des Zölibates verlangten. - Seine chronikalischen Aufzeichnungen, die in verschiedenen Fassungen vorlagen, sind nur in Abschriften erhalten und anscheinend nicht von grossem selbständigem Wert.»
  
Referenz: Robert Durrer, Bruder Klaus-Quellenwerk, 803–804

  

   a) Unterwalden, das 6. Ort
1480 – Bruder Klaus lebt in grosser Heiligkeit.
1489 [sic! falsches Todesjahr] – Bruder Klaus stirbt und wird in Sachseln begraben.
1559 – Bruder Konrad Scheuber [ein Enkel von Bruder Klaus, er lebte als Einsiedler in der Bettelrüti, oberhalb Wolfenschiessen, Nidwalden, früher war er Familenvater und Landammann] stirbt.
    
Freiburg, das 10. Ort
1481, Fryburg wird in den Bund als das 10. Ort aufgenommen. Sie schwören in Stans den Eid, den ihnen Bruder Klaus gegeben hat.
  
b) Ob dem Kernwald
1417 - Bruder Klaus, der selige Mann, wird geboren – von Heinrich von Flüe und Hemma Robertin [Robert, Ruobert]
1480 - Dieser selige lebt in grosser Heiligkeit und wird seit ungefähr 20 Jahren ohne menschliche Speise erhalten. Er wirkt viele Wunderzeichen.
1489 [sic! falsches Todesjahr] – Dieser heilige Mann stirbt und wird in Sachseln begraben. Dort wirkt er viele Wunderzeichen.
1559 - Laut Gerücht starb Bruder Konrad Scheuber. Er war ein Mann von grosser Heiligkeit.
    
Unterwalden
1417 – Der selige Bruder Klaus wird geboren und in Kerns getauft, am Tag St. Benedikt [21. März], weil in der Pfarrkirche ein Totschlag gegangen worden ist.
1467 – Der selige Bruder Klaus ist von Frau und Kindern weg und in die Wildnis gezogen, wo er ein heiliges Leben führt.
1487 [hier das richtige Todesjahr] – Der selige Bruder ist im Ranft gestorben, er liegt in der Pfarrkirche begraben.
1540 – Konrad Scheuber wird von Dorothea, der Tochter des seligen Bruder Klaus, in Wolfenschiessen geboren. Er hat ein frommes, seliges Leben geführt.
      
Freiburg
1481 – Auf Zutun des seligen Bruder Klaus ist Fryburg als 10. Ort in den eidgenössischen Bund aufgenommen worden. In Stans haben sie den Eid geschworen, den ihnen der selige Bruder Klaus gegeben hat.
    
  
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