Holzschnitt 1510
    
Niklaus von Flüe
Bruder Klaus  
  
 
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   Wer ist Bruder Klaus (Biografie)
     
Biografisches über den Autor

  
Name: Werner T. Huber    (ältere Schreibweise des Familiennamens: Hůber)
  
Akademischer Titel: Dr. theol.
  
Geboren am 7. März 1949 in St. Gallen
  
Adresse: Degersheimerstrasse 15, CH-9230 Flawil · Tel. +41 (0)71 565 89 71
  
Bürger von Zürich und Dinhard ZH (der Grossvater Ernst Alexander Huber wurde 1877 auf dem Forrenhof in Welsikon, Gemeinde Dinhard geboren, als 20-jähriger Schreinergeselle erhielt er das Bürgerrecht der Stadt Zürich). Weiter zurückliegend bis ins Mittelalter waren die Vorfahren Verwalter auf dem Kelnhof und dann «Erblehenbauer» in der Nachbarschaft des Schlosses Hegi, ehemals Grafschaft Kyburg.
  
Grundschulen (Primar- und Sekundarschule) in Gossau, Kanton St. Gallen
  
Maturavorbereitungen:
  
Herbst 1965 bis Frühjahr 1967 im Studienheim St. Klemens in Ebikon, Kanton Luzern
  
Frühjahr 1968 bis Herbst 1971 beim IPU (Institut für Programmierten Unterricht) in Luzern – zugleich Werkstudent im Lebensmittelgrosshandel
  
Eidgenössische Maturität, Typus A:
1. Teil: März 1971 in Bern
2. Teil: September 1971 in St. Gallen
  
Herbst 1971 bis Herbst 1975: Tätigkeit in der Informatik
  
Herbst 1972: Beginn des Studiums in Chemie und Biologie an der ETH Zürich – Besuch der mathematischen Vorlesungen in «Analysis» (= Vektorenanalyse), welche später inspirierend wirkten auf die Analyse der Radskizze im 1487 gedruckten Buch «Brůder Klaus». – Das Studium wurde nach einigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen (Übelkeit im Labor) aufgegeben.
  
Herbst 1975 bis Sommer 1977: Studium der Theologie mit den Nebenfächern Philosophie (bes. Formale Logik bei Prof. Gregor Bucher, promoviert an der Sorbonne in Paris, heute Professor am San Anselmo in Rom) und Psychologie an der Theologischen Hochschule in Chur.
  
Herbst 1977 bis Sommer 1981: Theologiestudium an der Universität Freiburg Schweiz (Matr.Nr. 77-202-232). Im Fach «Theologische Ethik» (Moraltheologie) bei Professor Dietmar Mieth kamen auch Randgebiete zur Sprache, nebst philosophischen Themen auch relevante Themen aus der Ethologie (Vergleichende Verhaltensforschung) sowie aus Psychologie und Soziologie. Prof. Mieth beschäftigt sich auch mit Themen der Mystik (besonders Meister Eckhart). – Unverzichtbar für eine neuzeitliche Theologie auf Hochschulebene ist die Sprachphilosophie, vorrangig die Semantik, die Lehre über die Bedeutung der Zeichen in verschiedenen Sprachspielen.
  
Lizentiat (lic. theol) 1980 – Gesamtnote: summa cum laude
Theologische Fakultät der Universität Freiburg, Re. n. 3439/1980
          Noten in den mündlichen Schlussexamen:
          Dogmatik: 9.5/10 – Prof. Christoph Schönborn
          Moraltheologie (Ethik): 10/10 – Prof. Dietmar Mieth **
          Kirchengeschichte: 10/10 – Prof. Josef Siegwart
  
Doktorat (Dr. theol) 1981 – Note: magna cum laude
Theologische Fakultät der Universität Freiburg, Re. n. 3487/1981
Dissertation: Der göttliche Spiegel, zur Geschichte und Theologie des ältesten Druckwerks über Bruder Klaus und sein Meditationsbild, Europ. Hochschulschriften, XXIII, 164, Bern 1981 – Jury im Doktoratskolloquium: Prof. Eugenio Corecco (Dekan), Prof. Josef Siegwart (1. Zensor), Prof. Ruedi Imbach (2. Zensor, seit 2001 Prof. für mittelalterliche Philosophie an der Sorbonne in Paris), Prof. Heinrich Stirnimann (Beisitzer), Prof. Christoph Schönborn (Beisitzer, heute Kardinal, Erzbischof von Wien). ***
  
1982 bis 1993: verantwortlicher Redaktor der Zeitschrift «unterwegs» in Zug
  
Ab 1987 autodidaktische Erfahrung in Typografie und digitaler Bildbearbeitung
  
1993–1998: Arbeiten mit den Quellen über Bruder Klaus und Dorothea Wyss:
– Quellensammlung über Dorothea, die Ehefrau des Niklaus von Flüe
– Mitglied der bischöfl. Kommission in Chur betr. Kanonisation von Dorothea
   zusammen mit ihrem Ehemann Niklaus von Flüe als heiliges Ehepaar
– Vortrag im Kurhaus Kreuz in Mariastein: Die Ehe von Bruder Klaus und Dorothea als
   prophetisches Zeichen (Kleinschrift im Kanisius Verlag, Freiburg Schweiz)
  
Publikationen:
1994 Dorothea, die Ehefrau des hl. Niklaus von Flüe, Universitätsverlag Freiburg Schw.
1996 Bruder Klaus, Niklaus von Flüe in den Zeugnissen seiner Zeitgenossen
1998 Religion findet im Herzen statt · Die Ehe von Bruder Klaus und Dorothea …
1998 bruderklaus.ch · erste Website über Br. Klaus
  
Es folgen verschiedene Projekte und Publikationen sowie eine Tätigkeit in der Informatik mit Schwerpunkt Webpublishing. Auch in den elektronisch-digitalen Medien gelten die Regeln der Typografie, allgemein, insofernes es um die Anwendung von Zeichen. Heutige Typografie beinhaltet also Informatik, Logik und eben Semantik. Wir haben hier zwei Sprachspiele vor uns: die Informatik des Quellcodes im Hintergrund einerseits und das Dargestellte in Bild und Text andererseits. Zeichen, die exklusiv in der Informatik Verwendung finden, dürfen an sich in der gewöhnlichen Sprache nicht gebraucht werden.
  
  
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Im Lizentiats-Schlussexamen, Fach Ethik bei Prof. Dietmar Mieth (seit 1981 Professor an der Universität Tübingen) durfte ein eigenes relationales Personmodell mit ethischer Relevanz zur Diskussion gestellt werden. Folgende philosophische Werke wurden in der Vorbereitung miteinbezogen:
  • George Edward Moore, Principia Ethica, Cambridge UK 1903 (dt. Übersetzung,
    Stuttgart 1970)
  • Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus, Cambridge UK 1921 (dt. Übersetzung, Frankfurt a. M. 1963)
  • Alfred North Whitehead, Process and Reality, An essay in cosmology,
    New York 1929 (1969)
  • Alfred North Whitehead, Prozess und Realität, Entwurf einer Kosmologie,
    übersetzt v. H.-G. Holl, Frankfurt a. M. 1979
  • Alfred North Whitehead, Abenteuer der Ideen, Adventures of Ideas, hrsg. v. Habermas/Henrich/Taubes/Michel, übers. v. Eberhard Bubser, Frankfurt a. M. 1971
    (first ed. NY 1933)
  • Heinrich Rombach, Strukturontologie, Eine Phänomenologie der Freiheit,
    Freiburg i. Br. 1971
  • Heinrich Rombach, Die Grundstruktur der menschlichen Kommunikation,
    Zur kritischen Phänomenologie des Verstehens und Mißverstehens,
    in: Phänomenologische Forschungen, Bd. 4, Freiburg i. Br. 1977
  • Erich Fromm, Haben oder Sein, die seelische Grundlage einer neuen Gesellschaft (To Have or to Be, New York, 1976, deutsche Ausgabe 1979)
  
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Vorgängig legte ich im Sommer 1980 der Fakultät als schriftliche Lizentiatsarbeit die Schrift «Das Gleichnis vom Rad» zum gleichen Thema – Pilgertraktat – vor. Für beide Arbeiten betrug die Vorbereitungszeit mehrere Jahre. Im Herbst 1980 lieh die Staatsbibliothek München das Original dem Ökumenischen Institut in Freiburg aus, das von Prof. H. Stirnimann OP gleitet wurde – er war auch zweiter Zensor meiner Lizentiatsarbeit. Der Wiegendruck (Inkunabel) wurde unter Verschluss gehalten, ich hatte keinen Zugang, und Prof. Stinimann war nicht bereit, darüber ein Seminar abzuhalten, wie es sich für einen Hochschulbetrieb gehört hätte. In seiner neuen textkritischen Transskription (es gibt drei Versionen des Pilgetraktats), bei der mehrere Textvarianten untergingen, wurden mehrere Male aus meiner ersten Arbeit Angaben als Anmerkungen übernommen. Dagegen hielt ich meinerseits die neuen Indizien für die Autorschaft Gundelfingens geheim und legte meine Diss im Frühjahr 1981 der Fakultät ohne irgendwelche Vorbesprechung vor. Mit einer Dispens des Dekans, Prof. E. Corecco (späterer Bischof von Lugano) konnte ich die Doktorarbeit ein Jahr früher als in der in den Statuten vorgesehenen Frist einreichen. Meine Dissertation und die Studie von H. Stirnimann erschienen darauf fast gleichzeitig. Viele wertvolle Hinweise für meine Arbeit hatte ich seinerzeit Dr. Pater Rupert Amschwand OSB, Sarnen, zu verdanken.
    
Ausweise Universität Freiburg Schweiz (PDF)
  
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